„Museum für alle“ – Junge Liberale fordern freien Eintritt in staatliche Museen

Die Jungen Liberalen Hamburg (JuLis) fordern künftig den freien Eintritt in die staatlichen Hamburger Museen. Dazu gehören etwa die Kunsthalle, das Museum für Kunst und Gewerbe und das Völkerkundemuseum. Einen entsprechenden Antrag beschloss die Landesmitgliederversammlung am Sonntag mit deutlicher Mehrheit.

„Der Landesvorsitzende CARL CEVIN-KEY COSTE erklärt hierzu: „Der Gratismonat in der Kunsthalle im Mai hat gezeigt, dass Museen für eine breite Öffentlichkeit attraktiv sind, die hohen Eintrittsgebühren aber gerade einkommensschwächere Menschen, insbesondere Schüler, Studenten oder junge Familien, abschrecken. Dabei tragen Eintritte ohnehin nur zu einem Bruchteil zur Finanzierung der staatlich subventionierten Museen bei.“ Um die öffentlichen Haushalte nicht zu belasten, sollen die Museen die entfallenden Einnahmen nach dem Willen der JuLis im Bereich Gastronomie und Souvenirverkauf sowie durch das Aufstellen von Spendenboxen erwirtschaften. Langfristig könne das die Art und Weise, wie Museumsbesuche erlebt werden, verändern. Die Kunst könne so einen Platz im Alltag der Menschen finden, erklärt COSTE.“

 

Hintergrund: Die Jungen Liberalen (JuLis) sind ein unabhängiger politischer Jugendverband, der der FDP nahesteht. Der Hamburger Landesverband zählt mehr als 180 Mitglieder im Alter zwischen 14 und 35 Jahren und ist Mitglied im Ring Politischer Jugend (RPJ).

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