20.06.2026

Sicherheit am Bahngleis erhöhen – Bahnsteigtüren verbauen

I. Präambel

Jüngst gab es immer wieder Fälle, bei denen versucht wurde, Personen ins Bahngleis zu stoßen, während ein Zug einfährt. Solche Vorfälle führen dazu, dass das Sicherheitsgefühl an dem Bahnsteig und generell bei der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel schwindet. Diese Angst ist eine Einschränkung der Freiheit, da sich Personen, die sich an Gleisen befinden Gedanken machen und gegebenenfalls zu anderen Verkehrsmitteln entscheiden. Zur Wahrung der Freiheit und Erhöhung des Sicherheitsgefühls, fordern wir daher Sicherheitsbarrieren an Bahnhöfen zu errichten.

 II. Umsetzung im öffentlichen Nahverkehr

An Bahnhöfen öffentlicher Nahverkehrsmittel, an denen einheitliche Verkehrsmittel halten, wie U- und S-Bahnen, sollen Bahnsteigtüren sukzessive, bei bestehender Möglichkeit verbaut werden. So ist es weder möglich, Personen auf das Gleis zu stoßen, noch ist es im Allgemeinen möglich auf die Gleise über den Bahnhof zu kommen. Das hat gleichzeitig den Vorteil, dass es zu weniger Ausfällen oder Störungen im Verkehr durch Personen in den Gleisen kommt, neben der Abwendung der Gefährdung, die natürlich von einem Betreten der Gleisanlagen ausgeht.

Perspektivisch sind Bahnsteigtüren auch ein Schlüssel für einen sicheren autonomen S-und U-Bahnverkehr. Bei einer Ausweitung dieser Technologie, wären die Bahnsteigtüren dort sicherheitstechnisch noch sinnvoller. Denn ohne Fahrer ist die Erkennung von Menschen im Gleis noch schwieriger und Notbremsungen können im Zweifel nicht ausgeführt werden.

 III. Umsetzung im Regional- und Fernverkehr

Im Regional- und Fernverkehr sind diese Maßnahmen nicht so einfach umsetzbar, denn die Gleise müssen individuell für alle dort haltenden Züge einsetzbar sein. Da die Türpositionen nicht genormt sind, muss hier eine universellere Lösung gefunden werden. Zu prüfen sind absenkbare Barrieren, die möglicherweise an Regional- und Fernverkehrsgleisen installiert werden sollen.

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