20.06.2026

An der Seite der Freiheit: Konsequente Unterstützung der Protestbewegung gegen das Mullah-Regime


Die anhaltenden Proteste im Iran sind Ausdruck eines tiefgreifenden 
 gesellschaftlichen Umbruchs. Sie durchziehen alle sozialen Schichten, Altersgruppen 
 und Regionen des Landes und richten sich nicht nur gegen einzelne politische 
 Entscheidungen, sondern gegen das iranische Regime als Ganzes. In einem brutalen 
 Versuch, diese Protestbewegung niederzuschlagen, ließ das Regime zehntausende seiner 
 eigenen Bürger ermorden. 

 Dabei handelt es sich nicht um das Fehlverhalten einzelner Entscheidungsträger, 
 sondern um ein systematisches, gezieltes Vorgehen des Mullah-Regimes gegen die eigene 
 Bevölkerung. Das Regime reagiert auf den legitimen Ruf nach Freiheit, Würde und 
 Gerechtigkeit mit Terror, Repression und Einschüchterung.

 In dieser entscheidenden Phase muss Deutschland unmissverständlich an der Seite von 
 Freiheit und Demokratie stehen – nicht nur im eigenen Land, sondern weltweit. 
 Angesichts dieser Verantwortung muss die Bundesrepublik Deutschland offen anerkennen, 
 dass ihre bisherige außenpolitische Haltung gegenüber dem Mullah-Regime gescheitert 
 ist. Es bedarf eines klaren Kurswechsels, der das iranische Volk in seinem legitimen 
 Streben nach Freiheit, Gerechtigkeit und Würde aktiv unterstützt.

 Dabei ist unmissverständlich klarzustellen: Die notwendigen politischen und 
 wirtschaftlichen Maßnahmen richten sich nicht gegen die iranische Bevölkerung, 
 sondern ausschließlich gegen die Institutionen und Repräsentanten des Regimes, die 
 für Unterdrückung, Gewalt und Terror verantwortlich sind. Die Bundesregierung ist 
 daher aufgefordert, den diplomatischen und wirtschaftlichen Druck auf das iranische 
 Regime deutlich und konsequent zu erhöhen, um den Weg für eine demokratische Zukunft 
 des Iran zu ebnen. Dazu zählen insbesondere: 

  •  Ausweisung iranischer Diplomaten. Die Bundesregierung darf die diplomatischen 
     Vertreter eines Regimes, das systematisch Menschenrechte verletzt und Verbrechen 
     gegen die eigene Bevölkerung begeht, nicht länger in Deutschland dulden. Die 
     Ausweisung iranischer Diplomaten ist ein notwendiges und sichtbares Signal 
     politischer Konsequenz. 
  •  Ein koordiniertes europäisches Vorgehen. Die Bundesregierung muss sich 
     entschieden für ein geschlossenes Handeln der Europäischen Union einsetzen. Nur 
     ein abgestimmtes europäisches Vorgehen kann den notwendigen politischen und 
     wirtschaftlichen Druck entfalten, um das iranische Regime wirksam zu isolieren 
     und die Freiheitsbewegung im Iran zu unterstützen.
  •  Gezielte und konsequente Sanktionen. Die Einstufung der sogenannten 
     Revolutionsgarden als Terrororganisation durch das Europäische Parlament war ein 
     erster Schritt in die richtige Richtung. Darauf aufbauend müssen umfassende und 
     wirksame Sanktionen gegen die unterdrückerischen Institutionen des Mullah-
     Regimes sowie gegen deren führende Amtsträger verhängt und konsequent 
     durchgesetzt werden.
  •  Die iranische Opposition ernst nehmen. Die Bundesregierung und die EU sollen 
     endlich Gespräche mit Reza Pahlavi aufnehmen.

 Deutschland darf sich seiner historischen und politischen Verantwortung nicht 
 entziehen. An der Seite des iranischen Volkes einzustehen ist nicht nur eine Frage 
 der Außenpolitik – es ist eine Frage unserer Werte.

Weitere Beschlüsse

20.06.2026

Wenn’s heult, nicht heulen! Aufklärung zu Sirenenalarm in Hamburg

Die Jungen Liberalen Hamburg fordern den Senat der Freien und Hansestadt Hamburg auf, die Aufklärung der Bevölkerung über die Bedeutung von...
20.06.2026

The Empire Strikes East – Freiheit für Taiwan

Die Jungen Liberalen Hamburg treten für die völkerrechtliche Anerkennung Taiwans ein.  Wir fordern…  1. die Bundesregierung zum Handeln auf.  Die Bundesregierung...
20.06.2026

Sicherheit am Bahngleis erhöhen – Bahnsteigtüren verbauen

I. Präambel Jüngst gab es immer wieder Fälle, bei denen versucht wurde, Personen ins Bahngleis zu stoßen, während ein Zug einfährt....