Jugend und Demokratie

Es ist Zeit, auf die Stimme der Jugend zu hören!

Rund ein Drittel aller Hamburgerinnen und Hamburger ist unter 30 Jahre alt. Die politischen Entscheidungen von heute betreffen die Zukunft dieser Menschen mit am meisten. Gleichzeitig zeigen Bewegungen wie Fridays For Future oder die Proteste gegen die Urheberrechtsreform, dass die Stimme der Jugend zwar nicht für jeden immer angenehm, aber ein wichtiger und wertvoller Beitrag für die politische Gestaltung ist. Als Junge Liberale Hamburg sagen wir deshalb: Es ist Zeit, auf die Stimme der Jugend zu hören!

  • Keine Fehlstunden für Fridays for Future:
    Die Versammlungsfreiheit ist ein Grundrecht und gilt auch für Schülerinnen und Schüler. Die Teilnahme an Demonstrationen wie Fridays-for-Future darf zu keinen Sanktionen von staatlicher Seite aus führen. Hamburgweit fallen unter anderem wegen Lehrkräftemangel bis zu 20% der Unterrichtsstunden aus. Hierdurch sehen wir die Bildung der Jugendlichen stärker bedroht, als durch das Verpassen einiger Schulstunden während der Ausübung eines demokratischen Grundrechts.

     

  • Das Wahlrecht gilt für alle – Altersgrenze abschaffen:
    Mit einem starren Mindestalter wird eine pauschale und häufig unzutreffende Aussage über die Reife von Millionen von Jugendlichen in Deutschland getroffen. Deswegen lehnen wir das Instrument einer Altersgrenze als alleinigen Maßstab für die Bestimmung der individuellen Reife ab. Stattdessen fordern wir nicht nur eine  Absenkung des aktiven Wahlalters für die Bundestags- und Europawahlen auf 16 –, sondern auch dass auch jeder Mensch unter einem Alter von 16 Jahren auf Antrag beim Bezirksamt ohne Anwesenheit der Eltern beim Bezirksamt wählen darf.

     

  • Jugendarbeit braucht ihren Platz:
    Offene Kinder- und Jugendarbeit sowie Jugendverbände schaffen preiswerte und niedrigschwellige Angebote für Kinder und Jugendliche aus allen sozialen Schichten. Ihre Angebote leisten einen wichtigen Beitrag und dürfen nicht am Platzmangel scheitern. Die Stadt und die Bezirke müssen für verfügbare Räume und auskömmliche Finanzierung sorgen.

     

  • Politische Bildung gehört an die Schulen:
    Wir fordern, dass die Stadt in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Schulen allen Schülerinnen und Schülern ab der 9. Klassenstufe die Gelegenheit bieten, die politischen Jugendorganisationen kennenzulernen. Dafür werden einmal jährlich Vertreter aller politischen Jugendorganisationen eingeladen, um – zum Beispiel im Rahmen eines Workshops – über ihren Verband und politische Partizipation aufzuklären.

Dein Impuls für mehr Jugendbeteiligung

Auch deine Stimme zählt – wir brauchen deinen Input. Egal, ob du einen Vorschlag für mehr Jugendbeteiligung hast oder ein anderes politisches Anliegen: Unser Wahlprogramm ist crowdsoured – also, schreib‘ auch du uns!