Junge Liberale kritisieren Pläne für die Erhöhung des Rundfunkbeitrages

Hamburg, 26.03.2023. Laut Medienberichten planen die öffentlich-rechtlichen Sender, den monatlichen Rundfunkbeitrag von derzeit 18,36 Euro auf bis zu 25,19 Euro zu erhöhen. Die Jungen Liberalen Hamburg (JuLis), die Jugendorganisation der Freien Demokraten (FDP), kritisieren dies ausdrücklich.

Dazu erklärt Nils Knoben, Landesvorsitzender der JuLis Hamburg:

„Der öffentlich-rechtliche Rundfunk verfehlt seit Jahren seinen Kernauftrag. Die Forderung nach einem höheren Beitrag beweist vor allem zwei Dinge: die Versäumnisse der letzten Monate wurden nicht hinreichend aufgearbeitet und dem ÖRR fehlt das Gespür für die finanzielle Situation der Menschen. In einer Phase der immer weiter steigenden Kosten ist eine Beitragserhöhung instinktlos und ignorant.

Die öffentlich-rechtlichen Sender sollten sich stattdessen auf ihren Kernauftrag, die Bereitstellung hochwertiger und unabhängiger Informations- und Bildungsangebote konzentrieren. Stattdessen treiben zunehmend Sport- und Unterhaltungsangebote sowie ineffiziente Doppelverwaltungsstrukturen der Rundfunkanstalten die Kosten massiv in die Höhe. Wir sind der Meinung, dass 8,42 Milliarden Euro Rundfunkeinnahmen im Jahr 2021 mehr als ausreichend sind. Mittelfristig muss über eine Senkung des Rundfunkbeitrags nachgedacht werden.

Wir Jungen Liberalen fordern den ÖRR auf, sich endlich auf seinen Kernauftrag zu besinnen, anstatt über weitere Beitragserhöhungen zu fantasieren.“

 

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Junge Liberale setzen Zeichen für Solidarität mit der Ukraine

Hamburg, 24.02.2023. Anlässlich des völkerrechtswidrigen Angriffskriegs Russlands auf die Ukraine setzten die Jungen Liberalen Hamburg, Jugendorganisation der Freien Demokraten (FDP), ein deutliches Zeichen und nehmen an der gemeinsamen Demonstration mit der ukrainischen Diaspora teil.

Dazu erklärte Nils Knoben, Vorsitzender der JuLis Hamburg:

„Der brutale russische Angriffskrieg wütet nun bereits seit einem Jahr – und für Putin ist er zum Desaster geworden. Der russische Diktator hat die Tapferkeit und den Mut der Menschen in der Ukraine unterschätzt. Er hat die Entschlossenheit der NATO und der westlichen Alliierten unterschätzt. Und er hat die Bedeutung der Freiheit, der Würde und Selbstbestimmung und all der liberalen Werte unterschätzt, welche in der Ukraine verteidigt werden. Wer den Frieden in Europa wieder herstellen will, muss sich ehrlich machen und erkennen: Eine intakte europäische Friedensordnung kann es nur geben, wenn die Ukraine diesen Krieg gewinnt und damit den Triumph der Stärke des Rechts über Putins Recht des Stärkeren beweist. Der Weg zum Frieden kann deshalb nur über eine anhaltende Unterstützung der Ukraine führen. Mit allem, was sie braucht: Hilfsgütern, finanziellen Mitteln, Munition und natürlich auch schweren Waffen.“