Bo Müller ist neuer Landesvorsitzender der Jungen Liberalen Hamburg

Hamburg, 15.05.2023. Die Jungen Liberalen (JuLis) Hamburg, die Jugendorganisation der FDP, hielten gestern in der Hamburger Hafencity die zweite Landesmitgliederversammlung des Jahres 2023 ab.

Unter anderem wählten die Jungliberalen einen neuen Landesvorsitzenden. Bo Müller (26) setzte sich mit 67% gegen seinen Gegenkandidaten Konstantin Bonfert (24) durch.
Bo Müller, studierter Immobilienberater, gehört der FDP und den Jungen Liberalen seit 2017 an. Zunächst in Schleswig-Holstein Mitglied, baute er den Kreisverband Dithmarschen der JuLis vor Ort mit auf. Nach seinem Umzug in die Hansestadt, übernahm er verschiedene Ämter in der Mutterpartei wie der Jugendorganisation.

Zu seiner Wahl erklärt Bo Müller:

„Ich bedanke mich bei allen Mitgliedern, die mir ihr Vertrauen geschenkt haben. Mein Ziel ist es, die JuLis Hamburg als starke und innovative politische Kraft in unserer Stadt zu etablieren. Wir wollen uns für mehr Freiheit, mehr Eigenverantwortung und eine Stärkung des Liberalismus in unserer Stadt einsetzen. Wir möchten eine Stimme für die junge Generation sein, die sich nicht mit dem Status Quo zufrieden gibt, sondern nach neuen Lösungen für die Probleme unserer Zeit sucht. Die Wahlkämpfe in nächster Zeit werden herausfordernd, aber wir sind voller Elan, möglichst viele Liberale und vor allem viele JuLis bei ihrem Einzug in die Parlamente auf allen Ebenen zu unterstützen!“

Als neue stellvertretende Landesvorsitzende für Organisation wurde Annett Wicher (29) gewählt. Auf sie entfielen 74% der abgegebenen Stimmen.

Die Landesmitgliederversammlung der JuLis Hamburg stand auch unter dem Einfluss der vier Wahlen in den Jahren 2024 und 2025. Der Leitantrag unter dem Titel „FDP Hamburg 2025“ beschäftigte sich mit vielen Strukturreformen innerhalb des Landesverbands der FDP.

Dazu erklärt der stellv. Landesvorsitzende für Programmatik und Beisitzer im Landesvorstand der FDP, Aaron Wilhelmi (19):

„Die FDP ist an vielen Stellen in ihrer Arbeit reformbedürftig. Das betrifft den Aufbau des Landesvorstands, die Abläufe auf Parteitagen und den Fortschritt der innerparteilichen Digitalisierung. Ebenfalls wollen wir die Themen Diversität der Mitgliedschaft und bessere Möglichkeiten zur Einbringung für alle stärker in den Blick nehmen. Wir wollen mit unserem Leitantrag den Mut haben, dies anzupacken!“

Verabschiedet wurden gegen Ende der LMV die beiden Ombudspersonen des Verbandes, Esther Kapitza und Max Jagolski, die zu diesem Wochenende ihr Amt niederlegten.

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