Junge Liberale Hamburg: Wahlrecht ab Null

Warum sollten Kinder und Jugendliche, die Woche für Woche demonstrieren gehen, nicht wählen dürfen? Ist dies doch tausenden Erwachsenen schon allein aufgrund ihres Alters möglich! Das beschäftigt auch Carl Cevin-Key Coste (23), Landesvorsitzender der Jungen Liberalen Hamburg: „Es ist nur konsequent, dass junge Menschen, die heute immer mehr Verantwortung übernehmen, auch die Möglichkeit haben  ihr politisches Umfeld im Rahmen von Wahlen mitzugestalten. Wir fordern deshalb ein Wahlrecht ab Null Jahren.“

Hamburg. Schon im Juli haben die Jungen Liberalen Hamburg auf ihrer Landesmitgliederversammlung mit großer Mehrheit einen Antrag angenommen, in dem die Absenkung des Wahlalters auf Null Jahre gefordert wird. So soll nicht nur das allgemeine Wahlalter für Landtags- und Bundestagswahlen auf 16 Jahre abgesenkt werden, es soll auch jeder, der jünger ist als 16 Jahre, nach Stellung eines entsprechenden Antrages zu den Wahlen zugelassen werden. Seitdem setzen sich die Jungen Liberalen für die Flexibilisierung des Wahlalters ein.

Dabei ist es in Hamburg bei Bezirks- und Bürgerschaftswahlen für 16-jährige bereits möglich, ihre Stimme abzugeben. Die Jungen Liberalen machen sich jedoch weiterhin dafür stark, dass Jugendliche auch auf Bundesebene die Möglichkeit haben, ihre eigene Zukunft zu beeinflussen. Daneben fordern die Jungen Liberalen die Ausweitung der Jugendbeteiligungen in den Bezirken. Obwohl die Bezirke schon 2006 verpflichtet wurden, Verfahren zu entwickeln, um Kinder und Jugendliche bei Planungen und Vorhaben, die diese berühren, angemessen zu beteiligen, wurde bis heute in keinem der Bezirke abschließend ein solches Verfahren entwickelt. Auch dies möchten die Jungen Liberalen um den Vorsitzenden Coste ändern, damit mehr junge Menschen die Möglichkeit haben sich politisch einzubringen.

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Felix Hartmann

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1999
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